2019 (Jahresbericht)

Geschrieben von Jungschützen Vorstand

Jahresrückblick 2019

Verehrte Gäste, liebe Jungschützen, meinen diesjährigen Jahresrückblick starte ich mit einer kurzen Zusammenfassung von weltlichen Schlagzeilen aus dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Januar (07.01.2019) „Warten auf den Brexit“

Im Rest Europas galten die Briten jahrhundertelang als besonders höfliches Volk, als rational und diszipliniert. Das Brexit-Chaos hat dieses Vertrauen stark erschüttert.

Januar () „Das verstörende Mädchen“

Proteste Greta Thunberg ist die Person des Jahres. Die Klimaaktivistin fordert nicht nur die Mächtigen der Welt heraus, die Medien und die Demokratie, sondern jeden einzelnen Menschen.

Februar () „Die rechte und die linke Hand des Meisters“

Mode Durch Karl Lagerfelds Tod hat die Pariser Modewelt ihr Zentrum verloren. Doch Lagerfelds Nachfolgerin bei Chanel, setzt bereits eigene Akzente.

März () „Die dunkelste Seite“

Terrorismus Ein Anschlag in Neuseeland erschüttert die Welt, auch weil der Täter seine Morde via Facebook live verbreitet.

März () „Am Boden“

Luftfahrt Nach den Crashs von zwei Boeing 737 Max wird der Flugzeugtyp weltweit aus dem Verkehr gezogen. Der Hersteller hat bei der Entwicklung der Maschine gepfuscht.

April () „Die entscheidende Minute“

Frankreich Der Brand von Notre-Dame erschüttert ein verunsichertes Land und bringt neue Helden hervor. Feuerwehrmänner, die unter Einsatz ihres Lebens die Kathedrale retten. Monate später sind Experten noch immer mit der Schadensaufnahme beschäftigt.

Mai (06.05.2109) „Ende der Artenvielfalt“

Dominikanische Schlitzrüssler, Chinesische Riesensalamander, Langkamm-Sägerochen oder der Gangesdeflin – wundersame Kreaturen hat die Evolution hervorgebracht. Doch es könnte sein, dass es sie alle schon bald nicht mehr gibt. Rund eine Million von schätzungsweise acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind weltweit vom Ausstreben bedroht, warnt der Weltbiodiversitätsrat IPBES.

Juni (13.06.2019) „Brandgefährlich“

Eskalation im Golf von Oman: Vor der Küste Irans brennt ein Öltanker. Über Wochen kommt es in der Region zu Angriffen auf Tankschiffe. Die USA beschuldigen Iran, für die Anschläge verantwortlich zu sein; die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück. Die Attacken zeigen erneut die Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Erdöl. Zeitweise steigen die Ölpreise.

Juni () „Eine Hinrichtung“

Terrorismus Erstmals seit 1945 wird ein Politiker aus rechtsextremen Motiven getötet – Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke.

Juli (17.07.2019) „Streit um Masernschutz“

Darf man Menschen zwingen sich für das Wohl der Allgemeinheit impfen zu lassen? Ja, sagt die Bundesregierung, denn das Risiko einer Impfkomplikation sei sehr gering. Im Juli beschließt sie das Masernschutzgesetz.

August (24.08.2019) „Paradies in Flammen“

Das Feuer frisst sich durch den Regenwald Brasiliens. Es tötet Tiere und Pflanzen und hinterlässt ein schwarzes, rauchendes Ödland, ein zerstörtes Paradies. Dieses Jahr wüten die Brände im Amazonasgebiet schlimmer als je zuvor, allein bis August zählen Experten mehr als 70.000 Waldbrände.

August (16.08.2019) „Das Sterben der Gletscher“

Forscher verzeichnen Anfang August den größten je gemessenen Eisverlust auf Grönland: rund elf Milliarden Tonnen an einem einzigen Tag. Durch den Klimawandel schmilzt das Eis immer schneller.

September (05.09.2019) „Ohne Reue“

Als das Urteil fällt, zeigen die Beschuldigten keinerlei Gefühlsregung. Andreas V., 56, muss für 13 Jahre ins Gefängnis, sein Komplize Mario S., 34, für 12 Jahre. Die Männer haben auf einem Campingplatz in Lüdge über Jahre Kinder sexuell missbraucht und vergewaltigt, mehr als 400 Taten hat die Staatsanwaltschaft ermittelt. V. und S. legten zwar ein Geständnis ab, Reue zeigten sie aber nicht.

Oktober (04.10.2019) „Sieg im Kopf“

Sensation bei den Leichtathletik-Weltmeisterschraten in Doha im Wüstenemirat Katar: Der Mainzer Niklas Kaul gewinnt die Goldmedaille im Zehnkampf. Kaul ist erst 21 Jahre alt und damit der jüngste Zehnkampf-Weltmeister aller Zeiten.

Oktober () „Bittere Wahrheit“

Antisemitismus Ein schwerbewaffneter Attentäter greift die Synagoge in Halle an und erschießt zwei Menschen. Zurück bleibt ein Land, das sich fragen muss, warum der Hass auf Juden immer stärker wird.

Oktober () „Tod aus der Wurstfabrik“

Stadtgespräch Nach Bakterienfunden in Wilke-Produkten ermittelt die Staatsanwaltschaft. Doch es geht um die gesamte Branche: Wie billig darf Fleisch sein?

November (16.11.2019) „Highway to Hunsrück“

Doch, in Deutschland werden auch Großprojekte fertig: Mitte November wird die Hochmoselbrücke in Rheinland-Pfalz mit einem Bürgerfest eingeweiht, ein paar Tage später rollt der Verkehr.

Dezember () „Weihnachten im Eis“

Klima: Auf der größten Polarexpedition aller Zeiten untersuchen Forscher, wie der Klimawandel die Arktis verändert. Nebenbei hat die Crew der „Polarstern“ mit praktischen Problemen zu kämpfen: mit Eisbären und der Trittleiterverordnung.

 


 

Das Jungschützenjahr startete am 19. Januar mit der Generalversammlung in der Schützenhalle. Freudig haben wir die große Anzahl an Neueintritten in den Jungenschützenverein Bredenborn e.V. zur Kenntnis genommen. 18 neue Mitglieder konnte der Verein in seinen Reihen begrüßen. Dies zeigt, dass die Verbundenheit zum Schützenwesen und dem Ort, gerade auch bei der jüngeren Generation, sich wieder wachsende Beliebtheit erfreut.

Nach dem Erfolg in den letzten vier Jahren, erfolgte die Bewirtung der Veranstaltung auch wieder in Eigenregie.

Bei der anschließenden Feier unter dem Motto „Hier Steppt der Bär, mit den Hits der 90er“ sorgte unser DJ mit einer maßgeschneiderten Playlist für eine euphorische Stimmung, die sich bis in die frühen Morgenstunden zog. Mit ca. 150 verkauften Eintrittskarten war dies eine gelungene Veranstaltung, die sich sehen lassen konnte, gerade auch durch die sehr gute Beteiligung unseres Vereins. (Sprich durch euch) Leider hatten wir zwischendurch mit der Infrastruktur im Bereich der Damentoilette zu kämpfen, was aber nur ein kurzzeitiges Problem war. Hier nochmal der Hinweis, ganze Toilettenrollen oder sonstige Gegenstände gehören nicht in die Toilette, aber das muss ich euch ja nicht sagen.

Da wir zu späterer Stunde leider nicht mehr unsere Getränkevorräte aufstocken konnten, kam es zu Engpässen auf der gesamten Getränkekartenbreite. Jedoch macht die Not auch erfinderisch und wir verkauften z. b. Hanvana-Sprite, anstelle Havana-Cola, was dem Absatz aber keinen Abbruch tat. Hier sei erwähnt, dass es diese Engpässe dies Jahr aber nicht geben sollte. Wir sind bereit für eine lange, absatzfreudige Nacht.

Wie jedes Jahr wurden die Weihnachtsbäume für das Osterfeuer von uns am Vormittag vor der Generalversammlung eingesammelt. Da es allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat, konnten die Bredenborner ihre ausgedienten Christbäume in die professionellen Hände der Jungschützen übergeben.

 

Unser Königschießen auf Christi Himmelfahrt lieferte nach zähem Ringen einen neuen Jungschützenregenten: Julian Middeke errang die Königswürde und setzte sich hierbei gegen vier Mitstreiter durch. Eigentlich war Julian ja immer der geborene Verteidiger (von vielen Stürmern im Kreis gefürchtet), jedoch zeitige er am heutigen Tag seine Treffsicherheit, auch unter erschwerten Bedingungen.

Die Hofstaatpaare bildeten Katja Kabelitz und Armin Benkelberg; Michaela Geburek und Florian Rolf; Angelina Middeke und Fabian Wilhelms sowie Sophia Gehrke und Rico Golüke.

Nach diesem großen Erfolg in 2019, hast du Julian in 2020 nun die Chance uns endlich wieder in das Oberhaus der Fussballkreisliga zurückzuführen. Viel Glück hierbei weiterhin!

 

Am 23. Juni folgten wir der Einladung der Entruper Schützen und nahmen am Festumzug im Nachbarort teil. Unser Schützenbruder Frank Seltrecht hatte die Entruper Königswürde errungen und wählte Sophie Göke zu seiner Königin.

Am 30. Juni folgte ein weiterer Gastauftritt. Und zwar sind wir der Einladung von  Matthias Föckel, zum Schützenfest nach Vörden gefolgt. Dieser hatte ein Jahr zuvor die Königswürde errungen und Corinna Leweke zu seiner Königin gewählt. Nach dem schweißtreibenden Umzug stärkten wir uns bei Kaltgetränken und verbrachten noch ein paar schöne Stunden im Örtchen.

 

Wie in jedem Jahr fieberten wir wieder dem Highlight im Bredenborner Veranstaltunskalender entgegen. Nach ein paar Wochen der Vorbereitung und harter Aufbauarbeit war es endlich wieder soweit: Liborischützenfest in Bredenborn!

Nach dem samstäglichen Fackelumzug zeigte sich dann zum ersten Mal an dem Wochenende wofür es sich gelohnt hatte die Arbeit auf sich zu nehmen: Die Schützenhalle war gut gefüllt und die Stimmung ausgelassen. Ich hoffe euch ist die große Diskokugel direkt über der Tanzfläche aufgefallen?! Ca. 80 kg mussten wir mit einfachsten Mittel auf die Laufwege der großen Halle hiefen. Was für eine Plakerei – Aber es hat sich gelohnt, so etwas hatte die Schützenhalle auch noch nicht gesehen.

Beim Wecken am Sonntagmorgen gab es zwei Neuerungen:

  1. König Julian ließ es sich nicht nehmen und nahm an den ersten Stationen selber teil, was für eine Ausdauer!
  2. Manch ein Stationsinhaber war über das frühe Erscheinen unser Schützen und des Entruper Spielmannszug so überrascht, dass uns dieser im Bademantel begrüßte. Jürgen, das ist kein Problem, wir werden dich so lange wecken kommen, wie du uns erhalten bleibst!

Anschließend folgte in gewohnter Reihenfolge sowohl die Messe, als auch die Prozession zur Libori Kapelle. Während des großen Festumzuges am Sonntag bei bestem Wetter konnten neben den strahlenden Königs- und Hofstaatpaaren, auch den Worten eines alten Germanen, Marko Fenske gelauscht werden.

Den Abend versüßten uns die 2 Schweinfurter. Seit einigen Jahren sind die zwei für uns Jungschützen am Sonntagabend eigentlich fast nicht mehr wegzudenken, jedoch was dies ihr letzter Auftritt in unserer Schützenhalle. Leider.

Der Montagmorgen begann mit der Schützenmesse und hier muss wieder die rege Teilnahme der Jungschützen erwähnt werden. Es freut uns außerordentlich, dass sich in den letzten Jahren der Besuch der Schützenmesse unter vielen Schützen zur Selbstverständlichkeit entwickelt hat. Nur gelebte Traditionen haben Fortbestand!

Nach dem Schützenfrühstück konnten wir unseren ehemaligen Fähnrich Dominik Jäger ein paar Stunden an unserem Tisch begrüßen. Hinten rechts wurden so einige Jungschützenhosen leichter an diesem Tag – aber jeder ist ja selbst seines Glückes Schmied.

Was bleibt noch zu sagen zum Schützenfest 2019? Super Wetter, stimmungsvoller König und Königin, ein Wirt, der weiß, was er zu tun hat. Aber vor allem, eine grandiose Mannschaftsleistung unseres Vereins und unseres Ortes um es mal sportlich zu formulieren

 

Das diesjährige Stadtschützenfest fand in Papenhöfen statt. Der Ort Platze fasst aus allen Nähten, bzw. das Zelt. Denn nachdem wir dieses betreten hatten, schüttete es aus Eimern. Zum Glück waren wir drinnen, was auf eine Vielzahl der Zuschauer leider nicht zutraf.

Im Rahmen der Matze Hengsbach Abschiedstournee sind wir mit einer kleinen Delegation der Einladung der Schützengilde Schönewalde (Partnerstadt der Stadt Marienmünster) zum Sommerfest nach Schönewalde gefolgt. Hierfür sind wir mit dem Altschützenverein Bredenborn e. V nach Brandenburg gereist. Ein schönes, intensives Wochenende wurde dort verbracht. Abschließend lässt sich sagen, dass selbst der Wirt in Schönewalde von unserem „Besten Mann“ und seiner Performacen begeistert war.

 

Der Ball der Könige im Jahr 2019 fand am 14. September in der Schützenhalle Bredenborn statt. Ausrichter waren sowohl der Altschützenverein, als auch der Jungschützenverein Bredenborn e. V. Eine durchaus gelungene Veranstaltung, die in unserer Schützenhalle einen angemessenen Rahmen für einen krönenden Abschluss der Marienmünsteraner Schützenfestsaison fand.

Die letzte offizielle Veranstaltung war die Gedenkfeier am Volkstrauertag, an der wir mit dem Vorstand teilnahmen.

Aber auch im privaten Bereich gab es in unserer Führungsetage eine Neuerung. Und zwar gab Hauptmann Peter Haueisen seiner Christina das Ja-Wort.

Wir wünschen euch beiden viel Glück für eure gemeinsame Zukunft.

 

Abschließend lässt sich nur noch sagen, dass es auch einige Veränderungen im Vorstand geben wird. Wie man sieht, werden wir nicht nur reifer, sondern auch älter, was zwangsläufig das Ausscheiden aus dem Vorstand des Jungschützenvereins zur Folge hat. Uns verlassen am heutigen Tag fünf Vorstandskollegen. In Summe bedeutet dies für uns mehr als 67 Jahre Vorstandarbeit die verloren gehen. Im Detail sind dies:

  • Stefan Bollmann: 9 Jahre Vorstandsarbeit
  • Heinrich Hamm: 15 Jahre Vorstandsarbeit
  • Peter Haueisen: 13 Jahre Vorstandsarbeit (4 Jahre davon im geschäftsführenden Vorstand)
  • Markus Wiechers: 15 Jahre Vorstandsarbeit (8 Jahre davon im geschäftsführenden Vorstand)
  • Matze Hengsbach: 15 Jahre Vorstandsarbeit (10 Jahre davon im geschäftsführenden Vorstand)

Wir sagen an dieser Stelle schon mal Danke für euren Einsatz und eure geleistete Arbeit im Jungschützenverein Bredenborn e.V. und die vielen schönen Stunden, die wir gemeinsam verbracht haben.

Wir wünschen euch und euren Familien alles Gute und hoffen, dass ihr uns immer noch mit Rat und Tat zur Verfügung steht.

 

Abschließend bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich hoffe, dass der Bericht kurzweilig genug war und ich Euch nicht allzu sehr gelangweilt habe.

Uns allen wünsche ich noch ein paar nette Stunden in der Halle, eine aufregende Schützenfestsaison und vor allem Gesundheit und ein erfreuliches Jahr 2020.

 

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